Category: Everyday life

There has been little activity on these pages here lately

There has been little activity on these pages here lately. That’s because of three things:

  1. We were kicked out of our present home because the landlady had no more patience with us, because we could rarely pay our rent on time. Besides she could find a tenant who already had to pay more. So we had to move and are now in a temporary place without knowing how to go on.
  2. Some weeks ago I got a malaria infection which knocked me out for about 2-3 weeks. But I am feeling better meanwhile, alhamdulillah.
  3. One of our girls, Fatumah, was bitten by a snake in her little toe last Thursday, which then became necrotic. We took her to the hospital. There we were told that they would try to save the foot with a treatment. If that failed, she might lose her foot.

But the treatment seems to be starting to work and we were able to bring her back to us this morning, alhamdulillah. There is only a hospital bill of about 125€ to be paid for the treatment, which we unfortunately do not have.

Case of illness in one of our girls / Krankheitsfall bei einem unserer Mädchen

(Deutsche Übersetzung ist weiter unten)

We had to take one of our little girls to the hospital on Monday evening because she was suffering from stomach ache. At first we suspected an infection, caused by our water problem, which we have here.

Doctors say after examining her, she had stomach ulcers. The results and scans will be added to this post.

The treatment will take about two weeks. The first bill is already UGX1.020.000 (approx. 240€), which we are unfortunately not able to pay. We would therefore be very happy if someone could be found to help the girl.

German Translation

Wir mussten eines unserer kleinen Mädchen am Montag Abend ins Krankenhaus bringen, weil sie an Bauchschmerzen litt. Wir hatten zuerst den Verdacht auf eine Infektion, ausgelöst von unserem Wasserproblem, das wir hier haben.

Ärzte sagen nach Untersuchungen, dass es Magengeschwüre sind. Untersuchungsergebnisse und Scans fügen wir diesem Post hinzu.

Die Behandlung wird etwa 2 Wochen dauern. Die erste Rechnung beläuft sich jetzt schon auf UGX1.020.000 (ca. 240€), die wir leider nicht im Stande sind zu zahlen. Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn sich jemand finden würde, dem Mädchen zu helfen.

For our German Visitors – Für unsere deutschsprachigen Besucher

In letzter Zeit haben wir mehr deutschsprachige Besucher auf unserer Website und einige fragen auch nach mehr Informationen über uns. Wir haben einen Freund nun gebeten, diesen Eintrag für uns ins Deutsche zu übersetzen.

Geschichtliches

Gegründet wurde unser Waisenheim von der ehrwürdigen Lady Fatimah Kagoya, die neben ihren eigenen Kindern auch einige Straßenkinder aufnahm und versorgte. Ich, Ismail Byaruga, der jetzige Direktor dieses Waisenheims, war selber einer der erste Waisenkinder von Lady Kagoya. Leider weilt Lady Kagoya aber nicht mehr unter uns und so mussten wir, die ältesten ihrer Waisenkinder, durch eine schwere Zeit und uns irgendwie über Wasser halten. Ihre leiblichen Kinder wollten das Waisenheim nicht fortführen und so übernahm ich anfangs mit ein paar der anderen Älteren weiteren Betrieb. Mittlerweile ist von meinen Mitstreitern von damals (wir reden hier vom Jahr um 2012 herum) keiner mehr dabei. Alhamdulillah, es sind aber einige neue gute Seelen dazu gekommen, die sich mit mir ehrenamtlich und unbezahlt um die mittlerweile 69 Kinder und Jugendliche kümmern.

Was wir so tun

Uganda ist einer der ärmsten Länder der Welt und es gibt viele verlassene oder Waisenkinder. Wir nehmen prinzipiell jedes Kind unabhängig von seinem familiären oder religiösen Hintergrund auf, welches keine erwachsenen Angehörige mehr hat. Lest euch die Einzelschiksale der Kinder durch, um einen Eindruck zu bekommen, was sie teilweise durchmachen mussten.

Wir sind in diese Hinsicht auch für die lokalen Behörden eine letzte Anlaufstation.

Wo wir finanziell stehen

Ehrlich gesagt, sind wir noch ganz am Anfang. Wir sind nicht so, wie andere etablierte Waisenheime, die bereits ihren festen Wohnort, ihre eigenen Gebäude (wie Unterrichtsräume) und ihr ausgearbeitetes Programm für die Kinder haben. Wir haben ein kleines Gebäude in Bugiri, Uganda für das wir monatlich Miete (etwa umgerechtnet 160€) bezahlen müssen. Wir bezahlen oft zu spät und unsere Vermieterin steht manchmal kurz davor, uns alle raus zu schmeißen.

Wir bekommen, außer von einer einzigen Gruppe in Deutschland, auch von sonst niemandem regelmäßig Spenden, so dass unsere Kosten nur für ein Drittel bis zur Hälfte des Monats gedeckt sind. Unsere Kinder müssen oft hungern und erkranken häufig an Unterernährung. Zuletzt geschehen im letzten Monat.

Wir leben jeden Tag von der Hand in den Mund und das ist keine Übertreibung oder Masche, um an Geld heran zu kommen. Letztens hatten wir Probleme mit Wasserverschmutzung. Einige Kinder haben eine Typhus-Bakterieninfektion bekommen.

Malaria ist auch eine häufige Infektionskrankheit bei uns und neuerdings ist auch die Coronavirus-Pandemie bei uns angekommen.

Medizinische Kosten sind eine zusätzliche Belastung für uns, da wir hier nicht krankenversichert sind. Wir bräuchten genau gerechnet 910€ monatlich, um für alle Kinder Miete und Essen/Trinken bezahlen zu können und darin sind Extra-Kosten wie für Medikamente oder Schulkosten nicht enthalten. Von einer Spendergruppe in Deutschland erhalten wir mal um die 400€, mal um die 500€ im Monat, wofür wir sehr dankbar sind.

Wie wir mit Spendern arbeiten

Wir versuchen so transparent wie möglich zu sein. Wir wissen, dass es auf diesem Gebiet viele Betrüger gibt und das Ansehen von Organisationen wie unserer bereits geschädigt ist. Deshalb haben wir z.B. heute eine Video-Konference am Handy mit jemandem gemacht, der auch die Kinder sehen wollte.

Wenn wir Spenden erhalten, belegen wir die Ausgaben bis auf den letzten Cent. Mit unserer jetzigen Spendergruppe haben wir geteilte Google-Tabellen, in der ich jede Ausgabe für unser Waisenheim tabelarisch erfasse und jeden Posten mit dem entsprechenden abfotografierten Beleg verlinke. Alle von mir abfotografierten Belege (Rechnungen, Kassenbons etc) liegen auf einem Google-Drive-Verzeichnis und sind der jeweiligen Spendergruppe freigegeben.

Falls es jemanden interessiert, wir haben kürzlich auch eine Betriebsgenehmigung und ein Registrierungszertifikat von unserem Bezirk erhalten. Und letztlich haben wir aus unserer Spendergruppe aus Deutschland einen Freund, der seit einem Jahr mit uns in Kontakt steht und diesen Post hier übersetzt. Wenn jemand Kontakt zu ihm möchte, um eventuell mehr zu erfahren oder Fragen hat, haben wir seine Erlaubnis, seine Kontaktdaten weiter zu geben.

Wir haben leider zur Kommunikation mit anderen nur ein Handy zur Verfügung, hier findet ihr weitere Kontaktmöglichkeiten von uns.

Ich hoffe, ich konnte euch einen Einblick in unser Leben hier geben. Scheut euch nicht, uns zu kontaktieren, wenn irgendwie Zweifel oder Informationsbedarf besteht.

Euer Ismail Byarugaba

Coronavirus is striking us

The coronavirus pandemic is also hitting us very hard here in Uganda. Although none of our orphanage is obviously affected yet, but economically it hits us the hardest. People are starting to hoard everything and as a result, food prices are skyrocketing. In certain parts of the country and also here, hunger is slowly spreading.

If the virus should catch us too, it will suddenly spread among everyone. And we wouldn’t even be able to pay our hospital bills. And since most of the children also have a pre-existing typhoid fever caused by our contaminated water, God only knows if they would survive.

We would like to do a bulk purchase for our 69 children here and then go to a self-imposed quarantine.

We need your help now more than ever.

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